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  • 100 Jahre Prinzengarde

  • Großer Zapfenstreich am Zeughaus

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Weitere Veranstaltungen der Prinzengarde

Am Freitag, den 05.02.2016 laden Prinzengarde und Westgarde gemeinsam zum
Kostümfest im Zeughaus der Prinzengarde, Glindholzstr. 196 ein. Beginn ist ab 19:11 Uhr.
Für Stimmung und einen vergnüglichen Abend sorgen DJ´s und weitere Special Guests.
Eintrittskarten hierfür gibt es zum Preis von 9,99 Euro an der Abendkasse oder über:
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Am Dienstag, den 09.02.2016 heißt es dann schon Abschied nehmen vom Karneval.
Hierzu lädt die Prinzengarde zum großen, karnevalistischen Zapfenstreich und Abschied

Die Verleihung des „Närrischen Steckenpferds“

Absoluter Höhepunkt des Krefelder Sitzungskarnevals ist seit über 20 Jahren die
Verleihung des „Närrischen Steckenpferdes“.


Bereits wenige Tage nach Silvester kürte die Prinzengarde in diesem Jahr ihren neuen
Steckenpferdritter. Nach verschiedenen Ministerpräsidenten, Moderatoren, Kabarettisten,
und Intendanten war in diesem Jahr mit Hermann Gröhe, dem Gesundheitsminister,
wieder ein Bundesminister aus Berlin dran. 


Die Laudatio auf den neuen Steckenperdritter, so ist es Tradition, hält der
Steckenpferdritter des Vorjahres, in diesem Jahr war Wilibert Pauels dran. Mit einer teils
sehr tiefsinnigen Rede sorgte er für stürmischen Applaus der Sitzungsgäste.
Das weitere Programm des Abends lässt sich am besten mit dem Wort „fulminant“
zusammenfassen. Im ausverkauften Seidenweberhaus feierten nahezu 1000 Krefelder
Jecken bis weit nach Mitternacht. Die Top Bands aus dem Kölner Karneval Brings,
Räuber, Querbeat und Klüngelköpp sorgten mit neuen, aber auch bekannten Lieden  für
ausgelassene Stimmung. Weitere Top-Acts Guido Cantz, Bernd Stelter und ne Hausmann
alias Jürgen Becker, sorgten mit gekonnten Pointen für so manchen Schenkelklopfer.

Verleihung des Närrischen Steckenpferd an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe erhielt im ausverkauften Seidenweberhaus das Närrische Steckenpferd. Die Prinzengarde Krefeld zündete mit einem fulminanten Programm eine verspätete Silvesterrakete.

                                                                                 Foto: Strücken

Diese Phänomen ist einzigartig: Jedes Jahr aufs Neue mutieren waschechte Krie-ewelsche im Karneval zu überzeugten Kölsche Jecke. Wen wundert's angesichts der herrlichen Klänge, die die Bands aus der Domstadt immer wieder hervorbringen. Die nahezu 1000 Gäste der Steckenpferd-Sitzung waren sogleich vom "Kölsch-Fieber" infiziert, feierten bis weit nach Mitternacht zu den Songs von Brings, Klüngelköpp, Räuber und Querbeat.

 

Dass es der Prinzengarde Krefeld gelungen ist, diese Top-Künstler ins Seidenweberhaus zu holen, ist nicht hoch genug zu bewerten. Mit Guido Cantz und Bernd Stelter gesellten sich zwei weitere Großkaliber zur kölschen Krefeld-Delegation. So wird diese Steckenpferd-Sitzung mit Sicherheit in die Annalen der Prinzengarde eingehen.

 

Der neue Ritter des Närrischen Steckenpferdes verlieh dem Abend zusätzlichen Glanz. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ließ sich nicht dazu hinreißen, eine klassische Büttenrede abzufeuern. Stattdessen punktete der Neusser mit seiner ehrlich-offenen Art. Mit Blick auf die Vielzahl prominenter Politiker, die bereits das Steckenpferd erhielten, fragte er augenzwinkernd: "Liegt das daran, dass Politiker sich gerne mal vergaloppieren oder immer wieder eine neue Sau durchs Dorf treiben?" Präsident Rainer Küsters klärte Gröhe auf, dass mit der Auszeichnung eine "Zwangsmitgliedschaft" in der Prinzengarde verbunden sei. Der Minister empfand dies alles als eine "wunderbare Ehre". Herzlich lachen musste der vierfache Familienvater Gröhe, als er von Entertainer Cantz als "Fruchtzwerg" bezeichnet wurde.

Apropos Cantz: Der "Verstehen Sie Spaß?"-Moderator nahm seine Heimatstadt Köln gewaltig aufs Korn. "Die können U-Bahn nicht, die können Oper nicht, die können OB-Wahl nicht." Und auf die Frage, wie viele Leute bei der Kölner Stadtverwaltung arbeiten, antwortete er kurz und bündig: "Etwa die Hälfte".
Gleichwohl unterhaltend wie nachdenklich stimmte die Laudation des Vorjahrespreisträgers Willibert Pauels, alias "Ne bergische Jong". "Die Seele des Menschen ist kostbarer als das Universum", sagte er unter dem stürmischen Applaus der Sitzungsgäste.
Diese Steckenpferd-Sitzung war der perfekte Auftakt in diese recht kurze Session!

 

Quelle: Stadtspiegel / Jörg Zellen