Unsere Tradition

Prinzengarde der Stadt Krefeld 1914 e.V.

von den Anfängen 

Die Prinzengarde der Stadt Krefeld ist eine der traditionsreichsten Karnevalsgesellschaften am Niederrhein. Sie wurde im Jahre 1914 gegründet in der Patenschaft des II. Westfälischen Husarenregimentes Nr. 11.

Dieses Regiment wurde 1906 auf allerhöchsten Befehl Kaiser Wilhelms II. von Düsseldorf nach Krefeld verlegt. Sein Regimentskommandeur Freiherr von Gillhausen übernahm die Patenschaft, damals nicht wissend, dass sich die Prinzengarde als persiflierende Karikatur des preußischen Militärs verstanden wissen wollte.

Es missfiel den Rheinländern zutiefst, als Ergebnis des Wiener Kongresses, im Jahre 1814/1815 dem Territorium Preußens zugeschlagen worden zu sein. Somit hielten auch der ungeliebte preußische Militarismus und das obrigkeit-ergebene Denken Einzug in die Rheinprovinz.
Dies war die Geburtsstunde der Karnevalssoldaten.

Kein ernstzunehmendes Exerzierreglement, keine schroffe Kommandosprache, kein Drill und kein blinder Gehorsam waren die Merkmale dieser fröhlichen und beliebten, farbenfrohen Regimenter. Sie entstanden zwischen den Jahren 1823 bis in die zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. 

So auch die Prinzengarde der Stadt Krefeld 1914. e.V. .

zur Gegenwart

Heute zählt die Prinzengarde rd. 400 Mitglieder. Sie führt ein reges Vereinsleben, dass von ganzjährigen Aktivitäten geprägt ist.

In der sog. Session, ein Zeitraum meist von Anfang Januar bis Mitte Februar, ist der Höhepunkt ihres gesellschaftlichen und geselligen Lebens.  Eine Vielzahl von Veranstaltungen, die alle ausverkauft sind, gehören ebenso in ihren Festkalender, wie die Teilnahme am Krefelder Rosenmontagszug.

Absoluter Höhepunkt des KrefelderSitzungskarnevals ist jedoch seit über 20 Jahren die Verleihung des „Närrischen Steckenpferdes“.

 

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